Bio EN

The ancient Greek and Roman theatre has long been admired for its sound quality. For years claims have been made that the acoustics were so sophisticated that spectators in the back row could hear the actors with perfect clarity, long before microphones came into play. Meanwhile, studies seem to expose this assumption as a myth. But hey – they are still rad venues for all live performances with Pink Floyd leading the dance of rock bands embedding themselves into rocky bowls.
That’s what Austrian rock colossuses Mother’s Cake tie in with their dazzling takeover of Bergisel stadium – a ski jumping arena disguised as a amphitheater accommodating 25.000 spectators. It’s all quiet and dark though, when an aerial drone shot presents a first glimpse of the most spectacular and iconic venue the alpine city of Innsbruck has to offer. Five musicians wrapped into thick coats, beaming spotlights and calorific walls of sound and noise are defying the bone-chilling cold of a snowy weekend in January and are just about to deliver one of their their most extravagant and flashy live performance so far. Swirling and psychedelic visual art provide a backdrop creating a electrifying and spacy atmosphere that carries right through the whole set. Gradually the massive arena is being flooded with lights and echoey sound waves underpinning a multi-layered adventure for ears and eyes. While some rock bands may deliver more bombastic and theatrical arena performances, few groups can stage a cosmic and edgy live spectacle on the scale of Mother’s Cake. At Bergisel stadium they combine the look and feel of an 80s-inspired display of creatures and patterns with the sounds of a mind-melting rock show.

Mother’s Cake – Live at Bergisel is being released by Membran on CD/VINYL/DIGITAL on September 7th and features Andreas Haslacher on Keys/Synth and Charly Maier on percussions

PHOTOS / Cover

Fotocredit: Daniel Strub
Fotocredit: Daniel Strub
Fotocredit: Daniel Strub
Fotocredit: Daniel Strub

COVER – Live at Bergisel

MOHTER’S CAKE – Live at Bergisel

LISTEN TO MOTHER’S CAKE – LIVE AT BERGISEL MP3

Bio DE kurz

Ein Livealbum im Stile von Pink Floyds „Live At Pompeii“ zu machen – ganz ohne Publikum, dafür mit den Vorteilen der Moderne, das schwebte dem Powertrio „Mother’s Cake“ für ihr zweites Livealbum vor. Die Idee für die Location war wagemutig und logisch zugleich: Der Bergisel, die legendäre Skisprungschanze im Herzen ihrer Tiroler Heimat. Mitte Jänner, bei minus zehn Grad Celsius musizieren Yves Krismer, Benedikt Trenkwalder und Jan Haußels wie in Trance ein 45-Minuten-Set herunter. Unterstützt von Drohnenkameras, beeindruckenden Visuals, grafischen Projektionen und einer einzigartigen Naturatmosphäre aus dem Herzen der österreichischen Bergwelt.
„Live At Bergisel“ ist nach drei Studioalben, weltweiten Touren und einer Amadeus-Nominierung die bisherige Krönung im Bandkosmos. Es zeigt Mother’s Cake mit Freude am Tun in ihrem natürlichen Habitat – der Bühne. Dort, wo die einzigartige Karriere der rockenden Stilverweigerer vor knapp zehn Jahren in Fahrt kam. Dort, wo noch so viel zu spielen und zu erreichen ist. Abseits vom Glitzer und dem Glamour einer sich selbst feiernden Industrie feiern Mother’s Cake auf dem schneebedeckten Bergisel lieber die Kraft der Musik und ihre unumkehrbare Passion für die mysteriöse Welt der Klänge. „Live At Bergisel“ fasst die Essenz der Band kompakt und aussagekräftig zusammen.
Fröwein Robert

Bio DE lang

Paris, London, Australien – schon anhand ihrer Tourstatistik waren Mother’s Cake immer die etwas „andere“ Band Österreichs. Mit den Erfahrungen, die Yves Krismer, Benedikt Trenkwalder und Jan Haußels in knapp zehn Jahren Bandgeschichte sammeln konnten, würden andere bereits Biografien füllen. Von den ersten zarten Anflügen bei Bandcontests über den „Austrian Newcomer Award 2013“ hin zu drei stilistisch unterschiedlichen Studioalben und einer Amadeus-Nominierung reicht die bunte Erfolgspalette der Tiroler mittlerweile. Der ganze Trubel geht ihnen aber eigentlich eher gegen den Strich, denn am liebsten würden sie sich Vollzeit in ihrer großen Passion suhlen: dem Erschaffen und Wiedergeben ihrer ganz eigenen, mal psychedelischen, mal geradeaus rockenden Songs. Musik um der Musik willen eben, und nicht um effektheischend in dicken Hosen durch das oberflächliche Business zu schreiten.
Aber warum immer in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah? So oder ähnlich war die Überlegung hinter dem schlichtweg „Live At Bergisel“ benannten, brandneuen Live-Dokument der Band, mit dem Mother’s Cake eine weitere dicke Kerbe in den opulenten Stamm der Musikwelt ritzen. Unplugged in der Heimat sozusagen – Ursprungsgedanke ohne lästigen Patriotismus, Heimatverbundenheit ohne den übelriechenden Mief falscher Ehrerbietung. Einfach nur drei Musiker, ihre Instrumente, ein leeres Skisprung-Stadion und gnadenlose Kälte. Die Idee für das mutige Unterfangen kam Bassist Benni. Schon vor Jahren spielten Mother’s Cake für eine lokale Tageszeitung ein Unplugged-Konzert im kleinen Rahmen, endgültig inspiriert wurde die Umsetzung schlussendlich durch die Prog-Rock-Götter Pink Floyd. Die standen mit „Live At Pompeii“ Pate. Handgemachte Musik eingebettet in eine einzigartige Szenerie ohne Publikum.
Von der Idee bis zur Realisierung durchschritt die Band eine halbjährige Achterbahnfahrt. Die gesamte Produktion war Neuland, keiner hatte Erfahrung mit der Thematik und die äußeren Umstände wirkten nicht gerade einladend. Aufgrund der Vierschanzen-Tournee mussten die Dreharbeiten unbedingt am zweiten Jännerwochenende stattfinden. Ein Glücksspiel für Mensch und Material, denn die Natur und das Wetter lassen sich auch von drei geeichten Musikern nicht nach Wunsch forcieren. Mit nur fünf Kameras, einem durchgeplanten Lichtkonzept und eigenen Projektionen wurde das 45-Minuten-Set in einem Take für die Nachwelt festgehalten. Eine Ausnahmesituation, die es so wahrscheinlich noch nie zuvor gab. Insgesamt blieben der Band nur drei Tage für die Umsetzung des ambitionierten Vorhabens, aufgrund der Eiseskälte von minus zehn Grad überlebte auch nicht das gesamte Equipment.
Als oberste Prämisse galt das Einfangen einer echten, ungekünstelten Liveatmosphäre inmitten der malerischen Tiroler Bergkulisse. Gebündelt wurde die rohe Energie einer bitterkalten Zusammenkunft, die auf den Punkt genau den Moment mitnimmt und eine echte, seelenvoll musizierende Band in ihrem natürlichen Habitat präsentiert. Es ist nicht nur ein Statement für die Band und ihre rasante Entwicklung, sondern auch für Tirol und ganz Österreich – entstanden auf natürlichem, gänzlich unprätentiösem Weg. Ein weiterer Schritt in der nur schwer greifbaren, hakenschlagenden Evolution von Mother’s Cake. Einer rastlosen und umtriebigen Band, deren Sogkraft sich auch auf diesem Livedokument aus der Natürlichkeit ihrer eigenen Persönlichkeit herausbildet.
Fröwein Robert

© 2019 Mother's Cake